Titel     Erscheinungsdatum 
« zurück    weiter »
Autismus und die Lernmethode ABA - Angewandte Verhaltensanalyse, 1. Auflage 2012
Autismus und die Lernmethode ABA - Angewandte Verhaltensanalyse, 1. Auflage 2012
Janina Menze
Verhaltensweisen sind ein Ergebnis genetischer Variablen, die durch unsere Umwelt beeinflusst werden. Dieses Buch setzt sich mit den Verhaltensweisen auseinander, die nicht angeboren sein können und die von unserer Umwelt beeinflusst wurden. Frieda bekommt einen Wutanfall, wenn die Mutter einen anderen Weg zum Kindergarten nimmt. Anne wirft sich regelmäßig in der "Quengelzone" an der Kasse auf den Boden. Bernd isst sein Nutellabrot nur noch, wenn es ohne Kruste ist, einmal diagonal durchgeschnitten wurde und auf einem weißen Teller liegt. Lara trägt nur weiße Socken, bei andersfarbigen Strümpfen beginnt sie sofort zu weinen. Die genetischen Ursachen unseres Verhaltens können wir nicht beeinflussen. Aber wir sind in der Lage, die Umwelt eines Menschen so zu strukturieren und unsere Reaktionen so anzupassen, dass Lernerfahrungen möglich sind, um angemessenes Verhalten zu erwerben. Dieses Buch beschreibt die Entwicklungsstörung Autism Spectrum Disorder (Autismusspektrumstörung - ASD) und die Lernmethode der Applied Behaviour Analysis. Anhand der ABA/VB-Methode wird gezeigt, wie Menschen Lernerfahrungen machen und wie Kinder mit ASD (aber auch mit anderen abweichenden Verhaltensweisen) unterrichtet werden können, um diese positiven Erfahrungen in ihrem natürlichen Umfeld/ihrem Alltag machen zu können und ein Verhalten zu erlernen, das auf Akzeptanz stößt. Anschaulich werden die Gründe für unangemessenes Verhalten dargelegt und Interventionsmöglichkeiten vorgestellt, die das Erlernen angemessener Verhaltensweisen ermöglichen. Merksätze machen auf wichtige Punkte aufmerksam. Beispiele aus der Praxis erklären verständlich und oft mit Fotos unterlegt das ABC-Paradigma: Antezedent, Verhalten, Konsequenz; Gründe, Zweck und Funktion von Verhaltensweisen: Aufmerksamkeit/Kontrolle, Flucht/Vermeidung, Sensorische Stimulation; Verstärkung, Löschung, Bestrafung; Pairing, Motivation und vieles mehr. Ein Glossar, ein umfassendes Literaturverzeichnis und eine umfangreiche Internetadressen-Liste ergänzen das Buch.
Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) und Ergotherapie, 1. Auflage 2016
Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) und Ergotherapie, 1. Auflage 2016
Clara Scheepers-Assmuss
Ergotherapie (ET) und Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) - wie ist beides miteinander vereinbar? Welches Menschenbild, welche Annahmen oder Theorien liegen beiden Bereichen zugrunde? Welche sind miteinander kompatibel und welche befruchten sich? Wo zeigen sich auch Grenzen? Die Autorin ist Ergotherapeutin mit einer Weiterbildung in Konzentrativer Bewegungstherapie und vereint seit vielen Jahren die beiden Therapien. Sie wendet sie immer dann an, wenn ein Zusammenspiel für die Klienten von Nutzen ist. In diesem Buch gibt sie einen umfassenden Einblick: in die Geschichte und Entwicklung; in die theoretischen Grundlagen; in das Zusammenwirken von ET und KBT. Fallbeispiele und Fotos ergänzen die Aussagen und unterstützen die Leserinnen und Leser darin, einen Einblick in die Arbeitsweise der KBT zu erhalten.
OTIPM Occupational Therapy Intervention Process Model, 1. Auflage 2014
OTIPM Occupational Therapy Intervention Process Model, 1. Auflage 2014
Anne G. Fisher / Barbara Dehnhardt (Deutsche Übersetzung)
Ein Modell zum Planen und Umsetzen von klientenzentrierter, betätigungsorientierter Top-Down-Intervention Die Sichtweise und Ziele des Klienten zu respektieren und zu würdigen und ihm seine Träume nicht zu nehmen, ist das vorrangige Ziel unserer ergotherapeutischen Intervention. Beide Perspektiven sind wichtig: die des Insiders, also des Klienten, und auch die der Außenstehenden, also von uns Ergotherapeuten, die die Einbindung in Betätigung beobachten. Nach dem aktuellen Paradigma ist unsere praktische Arbeit - die ergotherapeutische Intervention - auf Betätigung im alltäglichen Kontext ausgerichtet. Wenn dort unser Fokus liegt, müssen wir dafür sorgen, dass die Betätigung nicht nur das Ergebnis (Ziel), sondern auch der Schwerpunkt unserer Evaluation, Intervention und Dokumentation ist. Das Occupational Therapy Intervention Process Model (OTIPM) hilft uns, diese Sichtweise zu verinnerlichen. Das Buch stellt mit zahlreichen Abbildungen, Tabellen und Merksätzen verständlich dar, welche Interventionsarten (restitutive, akquisitorische und adaptive Betätigungen) wir vorrangig einsetzen sollten; welche Prinzipien wir der ergotherapeutischen Intervention zugrunde legen; welche zielgerichteten Aktionen, also motorische und prozessbezogene Fertigkeiten sowie soziale Interaktionsfertigkeiten, wir bei einer Betätigung beobachten können und welche ICF-Codes sie haben; wie wir das OTIPM umsetzen können: Zwei Fallbeispiele erläutern die konkrete Anwendung. Eine umfangreiche Literaturliste und eine Liste mit der Übersetzung einiger Begriffe ergänzen dieses Buch.
Produktivität und Teilhabe am Arbeitsleben. Arbeitstherapie - Arbeitsrehabilitation - Gesundheitsförderung, 1. Auflage 2015
Produktivität und Teilhabe am Arbeitsleben. Arbeitstherapie - Arbeitsrehabilitation - Gesundheitsförderung, 1. Auflage 2015
Werner Höhl, Petra Köser, Achim Dochat
In kaum einem ergotherapeutischen Arbeitsfeld haben sich die Rahmenbedingungen, Anforderungen und die gesellschaftliche Bewertung so stark verändert wie im Bereich Arbeit und berufliche Teilhabe. Waren arbeitsbezogene Angebote früher meist nur in Form klinischer Arbeitstherapie verfügbar, sind sie inzwischen in der Mitte einer sich schnell wandelnden Gesellschaft und Arbeitswelt angekommen. Menschen mit unterschiedlichsten individuellen Voraussetzungen individuell an die bunte Palette produktiver Betätigungen heranzuführen, sie darin professionell zu unterstützen und sie zu begleiten – das genau ist ein hoch professionalisiertes und differenziertes Arbeitsfeld der Ergotherapie. Das Buch beschränkt sich deshalb nicht auf eine Darstellung der Grundlagen der Arbeitstherapie oder der aktuellen ergotherapeutischen Methodik. Vielmehr soll das Feld „Arbeit und Produktivität“ in seiner gesamten Breite betrachtet werden. Themen sind: die ergotherapeutischen Handlungsfelder und ihre Klienten im Bereich Produktivität und Teilhabe; aktuelle diagnostische und therapeutische Methoden und Modelle; Forschung, Entwicklung und Theoriebildung; praktische Fragen der Organisation und Durchführung innovativer Arbeitsformen; die zunehmende Bedeutung des Arbeitsfeldes Betrieb inklusive präventiver Arbeitsformen; Aspekte aus Sicht der Gesellschaft, Politik und der Kostenträger; die persönlichen Erfahrungen Betroffener. Dazu finden Sie: viele Tipps und Hinweise; eine umfangreiche Literaturliste; zahlreiche www-Adressen. Für praktisch tätige Kollegen wird erkennbar, worauf es künftig verstärkt ankommen wird. Der Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis soll Mut zur Veränderung machen und Hilfestellung zur fachlichen Fundierung oder auch konzeptuellen Neuausrichtung geben. Schülern und Studierenden bietet dieser Band einen gut verständlichen Einstieg in das Fachgebiet auf der Grundlage eines aktuellen Wissens- und Entwicklungsstandes.
Psychomotorik in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen, 1. Auflage 2012
Psychomotorik in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen, 1. Auflage 2012
Albert Hefele, Jochen Eisenlauer
Motorische Bewegungskompetenzen verbunden mit einem Zugewinn an Kraft und Sicherheit im Umgang mit dem eigenen Körper sind in vielen Bereichen der Rehabilitation äußerst sinnvoll. Warum also nicht auch im Fachbereich der psychiatrischen Ergotherapie? Handlungsfähigkeit und Inklusion des Klienten in die Gesellschaft sind oberste Ziele der Ergotherapie. Selbstwahrnehmung als Voraussetzung für soziale Interaktionen und damit Teilhabe an Normalität ist ein wichtiger Baustein der Psychiatrie. Hier bietet der Einsatz der Psychomotorik nach neuesten Erkenntnissen viele Möglichkeiten: Die Zusammenführung von körperlicher und geistiger Aktivität schafft (Selbst-) Wahrnehmung. Die Psychomotorik ermöglicht einen völlig anderen Zugang zum Problem des Klienten, eine Variante zum ausdrucks- und kompetenzzentrierten Arbeiten in der ergotherapeutischen Psychiatrie. Die Bedingungen für die Durchführung von psychomotorischen Behandlungsangeboten sind nahezu überall vorhanden. Der finanzielle Aufwand ist gering. Das Buch stellt neben der theoretischen Grundlage zur Wirkweise der Psychomotorik zahlreiche praxiserprobte Übungsserien dar, aus den Bereichen: Aufwärmen/Aktivieren; Dehnen/Stretching; Gleichgewicht/Koordination; Kräftigung/Kraft; Kickboxen/Einzel- und Partnerübungen;Abwärmphase/Cool Down. Durch die klaren und reich bebilderten Anweisungen sowie die "Empfehlungen aus der Praxis" wird es auch nicht so sportlichen Therapeuten leicht­fallen, die einzelnen Übungsserien mit den Klienten gemeinsam zu erarbeiten.
« zurück
1-5 | 5 Artikel      1
weiter »

Anbieter

© 2017 Schulz-Kirchner Verlag GmbH, Idstein     |     54.226.159.223