Forschung Sprache
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Erwerb prosodischer Wortstrukturen bei Vorschulkindern mit und ohne phonologische Störungen - Forschung Sprache 1/2017
Erwerb prosodischer Wortstrukturen bei Vorschulkindern mit und ohne phonologische Störungen - Forschung Sprache 1/2017
Roswitha Romonath, B. May Bernhardt
Über den Erwerb prosodischer Merkmale von Wortformen bei Deutsch sprechenden Kindern liegt nur ein sehr begrenztes Wissen in Forschung und klinischer Praxis vor. Nur wenige Studien beschreiben speziell die Entwicklung der Wortform mit Fokus auf Silben oder andere über das Segment hinausgehenden Strukturebenen wie Konsonant-Vokal (KV)-Strukturen, Fuß oder prosodisches Wort. Dieses gilt für die normale wie insbesondere für die gestörte phonologische Entwicklung. Sprachtherapeutische Intervention zielt jedoch nicht nur auf die Segmentebene, sondern ebenso auf prosodische Wortstrukturen (Bernhardt & Stoel-Gammon 1994). Die aktuelle Studie legt erste Daten zum Prosodieerwerb auf der Basis der Untersuchung von insgesamt 48 Vorschulkindern (3;0 - 4;11 J.) vor. Teilgenommen haben jeweils 24 Kinder mit und ohne phonologische Störungen. Die Datenerhebung erfolgte durch ein Bildbenennungsverfahren (NILPOD, Ullrich 2011). Die Sprachproben wurden aufgezeichnet und phonetisch verschriftet. Quantitative und deskriptive Analysen wurden jeweils nach dem Kriterium Übereinstimmung bzw. Nichtübereinstimmung mit dem Zielwort für Betonungsmuster, Wortlänge und KV-Strukturen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen sowohl gleiche Muster wie auch Unterschiede zwischen Kindern mit und ohne phonologische Störungen. Komplexere, in der Entwicklungssequenz später auftretenden prosodische Merkmale erreichen in beiden Gruppen niedrigere Übereinstimmungswerte als vorausgehende Strukturen. Betonungsmuster sowie ein- und zweisilbige Wörter werden in gleicher Weise gemeistert. Signifikante Unterschiede bestehen bei mehrsilbigen Wörtern und singulärer Koda zwischen den Dreijährigen sowie zwischen den Drei-und Vierjährigen bei initialen und medialen Konsonantenverbindungen. Die Resultate bilden vorläufige kriteriumsorientierte Referenzdaten für die Diagnostik prosodischer Störungen wie auch letztendlich für die Auswahl von Therapiezielen.
Fallarbeit und Videoanalysen im Logopädiestudium - Forschung Sprache 2/2015
Fallarbeit und Videoanalysen im Logopädiestudium - Forschung Sprache 2/2015
Ute Schräpler
In der vorliegenden Arbeit wurde der Verlauf von zwei Lehrveranstaltungen im ersten und zweiten Semester von Logopädiestudierenden untersucht. Im Fokus steht die Arbeit mit Videos von Studierenden aus ihren Praktika. Während im ersten Semester unterschiedliche Vorstellungen und Erwartungen aus Sicht der Studierenden und der Dozentin an die Lehrveranstaltungen vorhanden waren, konnten sich im zweiten Semester alle Beteiligten auf eine Vorgehensweise festlegen, die den Ansprüchen der Lehrveranstaltung Rechnung trug. Es stellte sich deutlich heraus, dass sich Reflexionsprozesse und -Kompetenzen erst über einen längeren Zeitraum entwickeln können. Aus diesem Grund ist es für den Studiengang Logopädie sinnvoll und notwendig, Lehrveranstaltungen mit engem Bezug zum Berufsfeld nicht punktuell, sondern über das gesamte Studium durchzuführen.
Forschung Sprache 1/2013
Forschung Sprache 1/2013
Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik e.V. (dgs)
Gesamtausgabe u. a. mit folgenden Themen: Vergleich zwischen inklusiven und separierenden Unterrichtskonzepten unter besonderer Berücksichtigung von Kindern mit spezifischer Sprachentwicklungsstörung: Lernausgangslage und erste Ergebnisse / Ist Poltern ein exekutives Problem? / Die Beziehung zwischen Satzgrammatik und Erzählfähigkeit im unauffälligen und auffälligen Spracherwerb / Ergänzende Daten zur Variabilität und Kontinuität im frühkindlichen Lexikon: eine Tagebuchstudie / Self-Modeling - die eigene Person zum Vorbild machen - Fallbeispiele aus der Mutismus- und Stottertherapie
Forschung Sprache 1/2014
Forschung Sprache 1/2014
Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik e.V. (dgs)
Gesamtausgabe u. a. mit folgenden Themen: Erwartungen, Wünsche und Zufriedenheit von Eltern sprachbeeinträchtigter Grundschülerinnen und -schüler / Mehrdimensionale Diagnostik von Textverständnis im Vorschulalter mit der Timogeschichte - eine explorative Untersuchung / Bewegte Sprache im Kindergarten: Überprüfung der Effektivität einer alltagsorientierten Sprachförderung / Zur Bedeutung sprachlicher Barrieren im Mathematikunterricht der Primarstufe: Wissenschaftlicher Erkenntnisstand und Reflexion in der (Förder-)Schulpraxis
Forschung Sprache 1/2015
Forschung Sprache 1/2015
Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik e.V. (dgs)
Gesamtausgabe u. a. mit folgenden Themen: Timo sucht etwas im Internet. Er nimmt die Maus und …? - Eine Studie zum Sprachverstehen bei Kindern mit Autismus / Eltern-Kind-Interaktionen - Welchen Einfluss haben sie auf die Sprachentwicklung von Late Talkers und sprachlich unauffälligen Kindern? / Pragmatisch-kommunikative Kompetenzen von Kindern im Übergang vom Kindergarten in die Grundschule - Erste Befunde aus einer Längsschnittstudie / Hilf mir, es (selbst) zu tun! - Neue forschungsbasierte Konzepte in der UK-Fortbildung
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