Forschung Sprache
Titel     Erscheinungsdatum 
Forschung Sprache 2/2016
Forschung Sprache 2/2016
Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik e.V. (dgs)
Gesamtausgabe u. a. mit folgenden Themen: Alles doch nicht ganz so einfach. Analyse eines zum frühen Fremdsprachenlernen ungeeigneten mehrsprachigen Kinderbuches / Die Angst vor dem Sprechen – eine Untersuchung zur Wirksamkeit des Angstabbaus im Rahmen der Bonner Stottertherapie / Gehört werden. Sprachrepertoire und Spracherleben im Zeichen sozialer Exklusion
Gehört werden. Sprachrepertoire und Spracherleben im Zeichen sozialer Exklusion - Forschung Sprache 2/2016
Gehört werden. Sprachrepertoire und Spracherleben im Zeichen sozialer Exklusion - Forschung Sprache 2/2016
Brigitta Busch
Zu Beginn stehen Überlegungen zu sozialer Exklusion sowie mehrperspektivische theoretische Zugänge zu Traumatisierung u. a. durch Flucht, zu Resilienz, Stimme und Stimmlosigkeit. Davon ausgehend geht der Beitrag der Frage nach, wie Situationen der Ausgrenzung als traumatischer Stimmverlust erlebt werden können. Im Rahmen eines transdisziplinären Forschungsprojekts zu traumatischem Erleben, Mehrsprachigkeit und Resilienz wurde die sprachbiographische Erzählung einer Frau analysiert, die lange Jahre als Sans-Papier in Österreich lebte. Methodisch fand ein multimodales, kreatives Verfahren Anwendung, bei dem eine sprachbiographische Erzählung durch das vorangehende Zeichnen eines Sprachenportraits elizitiert wird. Die Ergebnisse der Erzählung werden im Hinblick auf körperlich-emotionale Dimensionen von Sprache, auf Isolation, Angst und Zorn, auf das Wiederaufrufen früheren Erlebens sowie auf die Aktivierung sprachlicher Ressourcen zur Stärkung von Resilienz dargestellt.
Hilf mir, es (selbst) zu tun! - Neue forschungsbasierte Konzepte in der UK-Fortbildung - Forschung Sprache 1/2015
Hilf mir, es (selbst) zu tun! - Neue forschungsbasierte Konzepte in der UK-Fortbildung - Forschung Sprache 1/2015
Andrea Erdélyi, Ingeborg Thümmel
Die vorliegende Forschung geht der Frage nach, warum Unterstützte Kommunikation (UK) seit rund 25 Jahren in Deutschland bekannt ist, und trotz nachgewiesenem Bedarf und gesetzlicher Vorgaben nicht in ausreichendem Maße bei Kindern und Jugendlichen mit geistigen Beeinträchtigungen eingesetzt wird.
Hyperonyme im fortgesetzten Spracherwerb - Forschung Sprache 1/2016
Hyperonyme im fortgesetzten Spracherwerb - Forschung Sprache 1/2016
Britta Juska-Bacher, Ursula Ritzau
Die Kenntnis von Hyperonymen oder Oberbegriffen wird als Indikator für die semantische Entwicklung des Kindes gesehen. Entsprechend machen Hyperonyme einen Teil verschiedener Sprachentwicklungstests für Kinder aus. Das Wissen über den Erwerb dieser paradigmatischen Relationen ist bisher allerdings begrenzt. In der deutschen Spracherwerbsliteratur ist für 7-Jährige etwa relativ offen formuliert, dass sie „alltägliche Oberbegriffe" bereits in ihrem produktiven Wortschatz haben (Komor & Reich 2008).
Ist Chancengerechtigkeit für Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen schon Realität? Eine empirische Querschnittsstudie zur Quantifizierung des Bedarfs sprachtherapeutischer Interventionen im Primarbereich - Forschung Sprache 1/2017
Ist Chancengerechtigkeit für Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen schon Realität? Eine empirische Querschnittsstudie zur Quantifizierung des Bedarfs sprachtherapeutischer Interventionen im Primarbereich - Forschung Sprache 1/2017
Susann Tiede, Jörg-Uwe Braun
Die Kernfrage lautet: Ist die Chancengerechtigkeit von Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen in der Grundschule schon Realität, oder ist es notwendig, ein Umfeld zu schaffen, in dem ein methodendifferentes Lernen aller Schüler in einem gemeinsamen Unterricht erfolgt. Dieser Unterricht muss hinsichtlich sprachlicher Entwicklungsstörungen durch eine fortwährende Kooperation von Logopäden und (Sonder-) Pädagogen realisiert werden. Diese Kooperation muss so ausgelegt sein, dass eine hinreichend vielfältige Förderung mit einer kontinuierlich engen Verzahnung zu den Unterrichtsinhalten geschaffen wird. Dies korrespondiert mit Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention, gemäß der Kinder mit Beeinträchtigungen und Behinderungen im gemeinsamen Unterricht beschult werden sollen. Hierzu sind für die Sicherstellung einer Chancengerechtigkeit therapeutische und soziale Hilfen außerschulischer Maßnahmenträger mit sonderpädagogischen Förderangeboten in Einklang zu bringen und synergetisch zu verzahnen. Aufgrund der Tatsache, dass die derzeitig durchgeführten Schuleingangstests und amtsärztlichen Untersuchungen sehr unterschiedlich geartet und teils sprachfrei ausgelegt sind, liefern sie oft keine geeignete Aussage über einen etwaigen therapeutischen Versorgungsbedarf. Die große Dunkelziffer bedürftiger unversorgt bleibender Kinder wird in dieser Arbeit in Form des Bedarfs einer Integration von Logopäden in ein inklusives Schulsetting quantifiziert.
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