Forschung Sprache
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Verbale und nonverbale Indikatoren zur Identifizierung von umschriebenen Sprachentwicklungsstörungen bei sukzessiv bilingualen Kindergartenkindern - Forschung Sprache 2/2014
Verbale und nonverbale Indikatoren zur Identifizierung von umschriebenen Sprachentwicklungsstörungen bei sukzessiv bilingualen Kindergartenkindern - Forschung Sprache 2/2014
Katrin Lindner, Julia Held, Julia Lomako, Natalia Gagarina
Eine umschriebene Sprachentwicklungsstörung (USES, synonym mit Spezifischer Sprachentwicklungsstörung findet sich bei 7 % der monolingualen und bilingualen Kindergartenkinder (Tomblin et al. 1997). Bilinguale Kinder werden jedoch häufig fehldiagnostiziert. Entweder werden typisch entwickelte bilinguale Kinder aufgrund ihrer niedrigen Leistungen in normierten Tests als sprachauffällig eingestuft oder aber mehrsprachige Kinder mit einer USES werden nicht identifiziert, da die niedrigen Testleistungen mit dem Erwerb zweier Sprachen begründet werden (Grimm & Schulz 2013, Paradis 2005). Daher ist es wichtig, sensitive klinische Marker zur Identifizierung von Kindern mit USES zu finden. Bei monolingualen Kindern mit einer Sprachentwicklungsstörung wurden u. a. Defizite im phonologischen Kurzzeitgedächtnis (z. B. bei der Wiederholung von Pseudowörtern, vgl. Graf-Estes et al. 2007), im phonologischen Arbeitsgedächtnis (etwa im Satzwiederholungstest, vgl. Conti-Ramsden et al. 2001) und im nonverbalen Kurzzeitgedächtnis (etwa im musikalischen Gedächtnis, Sallat 2008) festgestellt. Bei simultan bilingualen Kindern scheinen sowohl die Wiederholung von Pseudowörtern als auch von Sätzen zuverlässige Verfahren zur Identifizierung von Kindern mit USES zu sein ( Armon-Lotem 2012; Thordardottir & Brandeker 2013).
Vergleich zwischen inklusiven und separierenden Unterrichtskonzepten unter besonderer Berücksichtigung von Kindern mit spezifischer Sprachentwicklungsstörung: Lernausgangslage und erste Ergebnisse - Forschung Sprache 1/2013
Vergleich zwischen inklusiven und separierenden Unterrichtskonzepten unter besonderer Berücksichtigung von Kindern mit spezifischer Sprachentwicklungsstörung: Lernausgangslage und erste Ergebnisse - Forschung Sprache 1/2013
Kathrin Mahlau
Die Frage nach einer qualitativ hochwertigen Beschulung von Kindern mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Sprache wird im Kontext zunehmend inklusiver Bildungskonzeptionen immer dringender gestellt. Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Universität Rostock, dem Rügener Inklusionsmodell (RIM) – durchgeführt unter der Leitung von Prof. Dr. Bodo Hartke –, wird dieser Fragestellung nachgegangen.
Wo bist du, kleiner Monster? Sprachspezifische nonword repetition Tests zur Differenzierung von bilingualen typisch entwickelten Kindern und entsprechenden Risikokindern für USES - Forschung Sprache 1/2016
Wo bist du, kleiner Monster? Sprachspezifische nonword repetition Tests zur Differenzierung von bilingualen typisch entwickelten Kindern und entsprechenden Risikokindern für USES - Forschung Sprache 1/2016
Jennipher Mathieu, Katrin Lindner, Julia Lomako, Natalia Gagarina
In unterschiedlichsten Sprachen vermögen Nachsprechtests mit non-words monolinguale Kinder mit einer umschriebenen Sprachentwicklungsstörung (im Folgenden USES) zu identifizieren. Eine Reihe von Studien belegen, dass es nicht nur um ein Defizit im phonologischen Kurzzeitspeicher geht, sondern je nach angebotenem Stimulus auch um ein Defizit im sprachlichen Wissen. Dieser Zusammenhang zwischen Kurzzeitspeicher und sprachlichem Wissen ist auch bei bilingualen Kindern, insbesondere sukzessiv bilingualen Kindern, deren Erfahrungen mit der zweiten Sprache häufig begrenzt sind, von großer Relevanz.
Zur Bedeutung sprachlicher Barrieren im Mathematikunterricht der Primarstufe: Wissenschaftlicher Erkenntnisstand und Reflexion in der (Förder-)Schulpraxis - Forschung Sprache 1/2014
Zur Bedeutung sprachlicher Barrieren im Mathematikunterricht der Primarstufe: Wissenschaftlicher Erkenntnisstand und Reflexion in der (Förder-)Schulpraxis - Forschung Sprache 1/2014
Anja Schröder, Ute Ritterfeld
Der Einfluss sprachlicher Fähigkeiten auf den Bildungserfolg rückt mittlerweile auch für bislang noch wenig mit Sprache assoziierte Unterrichtsfächer mehr und mehr in den Fokus. In der Forschung liegen daher schon einige Befunde zum Zusammenhang zwischen sprachlichen und mathematischen Kompetenzen in unterschiedlichen Disziplinen vor, die hier im Überblick vorgestellt werden. Eine Lehrerbefragung lieferte erste Einblicke zu einem Transfer dieser Erkenntnisse in die Schulpraxis. Geklärt werden sollte a) ob und inwieweit der Einfluss sprachlicher Defizite - insbesondere bei Kindern mit Umschriebenen Spracherwerbsstörungen – auf mathematisches Lernen Lehrpersonen unterschiedlicher Schulformen bereits bekannt ist. Die Einflussnahme sprachlicher Fähigkeiten auf mathematisches Lernen ist in der wissenschaftlichen Fachliteratur seit längerem gut dokumentiert. Weiterhin sollte geklärt werden, inwieweit dieses Wissen b) Fördermaßnahmen im Mathematikunterricht beeinflusst.
Zusammenhänge zwischen semantisch-lexikalischen Fähigkeiten und mathematischen Kompetenzen - Forschung Sprache 2/2014
Zusammenhänge zwischen semantisch-lexikalischen Fähigkeiten und mathematischen Kompetenzen - Forschung Sprache 2/2014
Claudia Heinzl, Sabine Seibt
Langzeitstudien aus dem angloamerikanischen Raum deuten darauf hin, dass Kinder mit Spracherwerbsstörungen häufig auch im mathematischen Bereich benachteiligt sind. Jedoch fehlt es aktuell an Forschungsergebnissen, die den Zusammenhang zwischen Sprache und Mathematik für den deutschsprachigen Raum spezifizieren. Im Rahmen eines Forschungsprojekts, durchgeführt mit Studierenden der Sprachheilpädagogik an der LMU München wurde deshalb die Frage untersucht, inwiefern sich ein Zusammenhang zwischen semantisch-lexikalischen Fähigkeiten und mathematischen Kompetenzen nachweisen lässt.
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