Forschung Sprache
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Die Angst vor dem Sprechen - eine Untersuchung zur Wirksamkeit des Angstabbaus im Rahmen der Bonner Stottertherapie - Forschung Sprache 2/2016
Die Angst vor dem Sprechen - eine Untersuchung zur Wirksamkeit des Angstabbaus im Rahmen der Bonner Stottertherapie - Forschung Sprache 2/2016
Greta Ellen Ude, Holger Prüß, Kirsten Richardt, Sandra Neumann
Aktuelle Studien belegen die Komorbidität von Stottern und kommunikativer Angst bei Jugendlichen und Erwachsenen. Um einen langfristigen Therapieerfolg zu gewährleisten, scheint daher der Einsatz verhaltenstherapeutischer Methoden, wie der massierten in vivo Konfrontation (Flooding) für den Angstabbau sinnvoll. Das Flooding stellt eine effektive verhaltenstherapeutische Methode in Bezug auf generelle Angststörungen dar. Zur Effektivität des Floodings liegen aber bislang im Kontext der Stottertherapie weder national noch international Studien vor.
Die Beziehung zwischen Satzgrammatik und Erzählfähigkeit im unauffälligen und auffälligen Spracherwerb - Forschung Sprache 1/2013
Die Beziehung zwischen Satzgrammatik und Erzählfähigkeit im unauffälligen und auffälligen Spracherwerb - Forschung Sprache 1/2013
Svenja Ringmann, Julia Siegmüller
Das Erzählen stellt für Kinder mit einer Sprachentwicklungsstörung im Einschulungsalter häufig eine Herausforderung dar. Kinder mit grammatischen Auffälligkeiten produzieren unvollständigere Geschichten als sprachunauffällige Kinder (Siegmüller et al., 2012; Kany et al., 1990).
Die Rolle sprachtherapeutischer Berufe in der Intervention kommunikativ-pragmatischer Fähigkeiten bei Erwachsenen mit ASS (Autismus-Spektrum-Störung): Ein Aufruf zur Interdisziplinarität - Forschung Sprache 2/2015
Die Rolle sprachtherapeutischer Berufe in der Intervention kommunikativ-pragmatischer Fähigkeiten bei Erwachsenen mit ASS (Autismus-Spektrum-Störung): Ein Aufruf zur Interdisziplinarität - Forschung Sprache 2/2015
Antje Orgassa, Marita Brenneise, Carolin Schwenzfeier, Eva Wasser, Johanna Witthacke, Jan-Pieter Teunisse
Erwachsene mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) ohne intellektuelle Beeinträchtigung (d. h. eine normale Sprachentwicklung und ein Intelligenzquotient von ≥85 liegen vor), weisen häufig Einschränkungen in der sozialen Interaktion und Kommunikation auf (American Psychiatric Association, 2013). Laut dem deutschen Bundesverband für Logopädie (dbl, 2013a) behandeln auch Logopäden und andere sprachtherapeutische Berufsgruppen diese Einschränkungen. Allerdings wird die Rolle der sprachtherapeutischen Berufsgruppen bei der Intervention von kommunikativ-pragmatischen Einschränkungen bei Erwachsenen mit ASS nur unzulänglich in der Literatur beschrieben. Um diese Wissenslücke zu schließen, befasst sich die hier vorgestellte Studie mit der Frage, welche therapeutischen Berufsgruppen in Deutschland Intervention in Bezug auf kommunikativ-pragmatische Probleme bei ASS ohne intellektuelle Beeinträchtigungen durchführen und welchen Stellenwert die sprachtherapeutischen Berufe darin einnehmen.
Dysarthrie bei infantiler Cerebralparese (ICP) - In welchem Zusammenhang stehen Sprechstörung, Körperbehinderung und berufliche Teilhabe? - Forschung Sprache 2/2014
Dysarthrie bei infantiler Cerebralparese (ICP) - In welchem Zusammenhang stehen Sprechstörung, Körperbehinderung und berufliche Teilhabe? - Forschung Sprache 2/2014
Theresa Schölderle, Anja Staiger, Renée Lampe, Katrin Strecker, Wolfram Ziegler
Die infantile Cerebralparese (ICP) ist die häufigste neurologische Ursache für eine Körperbehinderung im Kindesalter. Neben der motorischen Beeinträchtigung, die Grundlage der Klassifikation unterschiedlicher Subtypen ist (z. B. spastische, dyskinetische ICP), umfasst das klinische Bild meist Störungen der Sensorik, Wahrnehmung und Kognition. Auch Beeinträchtigungen der Kommunikation, die vorwiegend durch Symptome einer Dysarthrie geprägt sind, treten bei den meisten Patienten auf. Die Sprechstörung, die häufig zu erheblichen Aktivitäts- und Teilhaberestriktionen führt, muss im Rahmen der komplexen Mehrfachbehinderung bei ICP und ihrer psychosozialen Folgen betrachtet werden.
Ein Faktorenmodell zu Qualitätsmerkmalen des Unterrichts mit sprachbeeinträchtigten Kindern - Forschung Sprache 2/2014
Ein Faktorenmodell zu Qualitätsmerkmalen des Unterrichts mit sprachbeeinträchtigten Kindern - Forschung Sprache 2/2014
Anja Theisel
Die vorliegende Untersuchung geht davon aus, dass für den Unterricht mit sprachbeeinträchtigten Kindern neben Qualitätsmerkmalen allgemein ‚guten‘ Unterrichts spezifische Merkmale eine bedeutsame Rolle spielen. Damit würde sich das Konstrukt eines sprachheilpädagogischen Unterricht von dem eines allgemein ‚guten‘ Unterrichts unterscheiden. Es wurde der Versuch unternommen, ein Untersuchungsinstrument zu entwickeln, das das Konstrukt eines entwicklungswirksamen Unterrichts für sprachbeeinträchtigte Kinder reliabel und valide erfasst. Dazu wurden über 300 Lehrkräfte befragt, die unterrichtlich mit sprachbeeinträchtigten Kindern arbeiten. Sie konnten aus der Literatur gewonnene und nach einer Expertenbefragung gewichtete Merkmale mit Hilfe des Lehrerfragebogens für den Unterricht mit sprachbeeinträchtigten Kindern (LeFraU-S) in der Häufigkeit ihres Einsatzes in der alltäglichen Praxis einschätzen. Die Ergebnisse wurden einer Faktorenanalyse unterzogen. Dabei konnte die Vielzahl an möglichen bedeutsamen Merkmalen des Unterrichts auf neun Grunddimensionen reduziert werden. Diese neun Faktoren enthalten aus Sicht von Theorie und Praxis bedeutsame Dimensionen für den Unterricht mit sprachbeeinträchtigten Kindern. Damit ist ein Versuch unternommen, das Spezifische dieses Unterrichts empirisch zu erfassen und für die betroffenen Kinder an unterschiedlichen Lernorten nutzbar zu machen.
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