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Myofunktionelle Störungen, 4., überarbeitete Auflage 2012
Myofunktionelle Störungen, 4., überarbeitete Auflage 2012
Anita M. Kittel
Ein Ratgeber für Eltern und erwachsene Betroffene - Bei der Diagnose „Myofunktionelle Störung“ fallen häufig eine offene Mundhaltung, ein offener Biss, eine „hängende Zunge“, wenig mimische Ausdrucksmöglichkeiten und oft sogar eine schlaffe Körperhaltung auf. Myofunktionelle Störungen haben negative Auswirkungen auf die Atmung, das Sprechen, das Schlucken, den Gaumen, den Kiefer, die Zahnstellung und die Haltung. Eltern betroffener Kinder erhalten Hinweise, um eine solche Störung zu erkennen, ihr evtl. sogar vorzubeugen. Sie werden umfassend informiert, wie sie eine Myofunktionelle Therapie unterstützen können. Nur wenn Eltern oder Betreuer eines Kindes die Problematik verstanden haben, können sie ihrem Kind helfen, Gewohnheiten wie Schlucken gegen die Zähne, einen offen stehenden Mund, eine zwischen oder an den Zähnen liegende Zunge zu ändern. Dann gelingt es ihnen, das Kind zu regelmäßigem Üben zu ermutigen und seinen Durchhaltewillen zu stärken. Eltern können Myofunktionellen Störungen vorbeugen, indem sie stillen oder mit dem richtigen Flaschensauger füttern, Robben und Krabbeln des Kindes fördern, richtiges Schnäuzen üben bzw. das Kind Erfahrungen mit Händen, Füßen und dem Mund sammeln lassen – um nur einige Punkte zu nennen. Die Eltern erfahren, was sie spielerisch tun können, wenn ihr Kind lange und stark sabbert. Auch Erwachsene können Probleme mit Myofunktionellen Störungen haben. Diese sollten aber unbedingt behoben sein, bevor eine Kieferoperation wegen eines offenen Bisses oder Progenie (vorstehender Unterkiefer) erfolgt oder eine Zahnprothese angepasst wird.
OTIPM Occupational Therapy Intervention Process Model, 1. Auflage 2014
OTIPM Occupational Therapy Intervention Process Model, 1. Auflage 2014
Fisher, Anne G. / Dehnhardt, Barbara (Deutsche Übersetzung)
Ein Modell zum Planen und Umsetzen von klientenzentrierter, betätigungsorientierter Top-Down-Intervention Die Sichtweise und Ziele des Klienten zu respektieren und zu würdigen und ihm seine Träume nicht zu nehmen, ist das vorrangige Ziel unserer ergotherapeutischen Intervention. Beide Perspektiven sind wichtig: die des Insiders, also des Klienten, und auch die der Außenstehenden, also von uns Ergotherapeuten, die die Einbindung in Betätigung beobachten. Nach dem aktuellen Paradigma ist unsere praktische Arbeit - die ergotherapeutische Intervention - auf Betätigung im alltäglichen Kontext ausgerichtet. Wenn dort unser Fokus liegt, müssen wir dafür sorgen, dass die Betätigung nicht nur das Ergebnis (Ziel), sondern auch der Schwerpunkt unserer Evaluation, Intervention und Dokumentation ist. Das Occupational Therapy Intervention Process Model (OTIPM) hilft uns, diese Sichtweise zu verinnerlichen. Das Buch stellt mit zahlreichen Abbildungen, Tabellen und Merksätzen verständlich dar, welche Interventionsarten (restitutive, akquisitorische und adaptive Betätigungen) wir vorrangig einsetzen sollten; welche Prinzipien wir der ergotherapeutischen Intervention zugrunde legen; welche zielgerichteten Aktionen, also motorische und prozessbezogene Fertigkeiten sowie soziale Interaktionsfertigkeiten, wir bei einer Betätigung beobachten können und welche ICF-Codes sie haben; wie wir das OTIPM umsetzen können: Zwei Fallbeispiele erläutern die konkrete Anwendung. Eine umfangreiche Literaturliste und eine Liste mit der Übersetzung einiger Begriffe ergänzen dieses Buch.
Sigmatismus (Lispeln), 1. Auflage 2012
Sigmatismus (Lispeln), 1. Auflage 2012
Anja Mannhard
Ein Ratgeber für Eltern, erwachsene Betroffene, pädagogische Fachkräfte in Kita und Schule, Kinderärzte, Zahnärzte und Kieferorthopäden - Kinder, Jugendliche und Erwachsene können eine häufig auftretende Aussprachestörung vorweisen: das ‚Lispeln‘. Der Fachbegriff dafür lautet Sigmatismus. Auch wenn es sich im Vergleich zu anderen möglichen Störungen des Sprechens um eine geringer ausgeprägte Auffälligkeit handelt, kann der Sigmatismus doch im Rahmen der Sprechdeutlichkeit, Schullaufbahn und Berufswahl und -ausübung eines Menschen eine nachteilige und einschränkende Rolle spielen. Mit der Einschulung sollten keine Aussprachefehler mehr vorliegen. Was ist zu tun, wenn der Wunsch nach Behandlung des Sigmatismus besteht? Wie sehen Verordnungswege und Therapiemöglichkeiten aus? Wie kommt es überhaupt zu Fehlbildungen von Lauten? Wie verläuft der regelgemäße Lauterwerb und welche weiteren Entwicklungsbereiche sind hierbei angesprochen? Inwiefern stehen mundmotorische Entwicklung, Zahnfehlstellungen, Schluckmuster und Sigmatismus in einem Zusammenhang? Wann wird von einer Aussprachestörung gesprochen? Welche weiteren Störungen der Zisch- und Strömungslaute gibt es? Auf all diese Fragen gibt der Ratgeber praxisnahe, wissenschaftlich aktuelle und leicht verständliche Informationen, Tipps und Anregungen. Betroffene Jugendliche und Erwachsene, Eltern, Angehörige pädagogischer Berufe aus Kita und Schule und Therapien verordnende Kinder- und Jugendärzte, Zahnärzte und Kieferorthopäden finden umfangreiche Erläuterungen.
Therapie bei Gaumensegelstörungen Teil I und II, 1. Auflage 2011
Therapie bei Gaumensegelstörungen Teil I und II, 1. Auflage 2011
Claudia Klunker, Astrid Rätzer
Dieses Buch behandelt die Therapie bei Gaumensegelstörungen. Zunächst werden Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Gaumens dargestellt. Anschließend folgt ein praktischer Übungsteil, der die Übungen aus Teil I und II beinhaltet.
Unterstützte Kommunikation, 4., überarbeitete Auflage 2013
Unterstützte Kommunikation, 4., überarbeitete Auflage 2013
Katrin Otto, Barbara Wimmer
Ein Ratgeber für Eltern, Angehörige sowie Therapeuten und Pädagogen - Unterstützte Kommunikation (UK) ist für Menschen, die nicht sprechen, nicht verständlich sprechen oder nicht mehr verständlich sprechen können, eine Möglichkeit, mit ihren Mitmenschen zu kommunizieren. Das gilt für Menschen jeden Alters, also sowohl für Kinder als auch für Jugendliche und Erwachsene. Sie können mit Hilfe der Unterstützten Kommunikation von sich erzählen, ihre Wünsche formulieren, diskutieren, Fragen stellen, sich einmischen, ihre Gefühle mitteilen … Bei Kindern kann eine Körperbehinderung, eine geistige Behinderung oder eine Sprachbehinderung dazu führen, dass sie sich nicht lautsprachlich verständigen können. Bei Erwachsenen sind oftmals fortschreitende Muskel­erkrankungen oder ein Schlaganfall dafür verantwortlich. Jederzeit und in jedem Lebensalter kann ein Unfall diese kommunikative Notlage hervorrufen. Innerhalb der Unterstützten Kommunikation stehen körpereigene, nicht-elektronische und elektronische Kommunikationshilfen zur Verfügung, die auf die individuelle Situation des kaum oder nicht sprechenden Menschen und sein Umfeld abgestimmt werden müssen. Ziel der Unterstützten Kommunikation ist die Entwicklung eines individuellen multimodalen Kommunikationssystems, um den betroffenen Personen eine effektivere und zufriedenstellendere Kommunikation zu ermöglichen. Ausgehend von der Darstellung der individuellen Besonderheiten der Menschen ohne Lautsprache werden in diesem Ratgeber die Einsatzmöglichkeiten der Unterstützten Kommunikation aufgezeigt. Die Autorinnen informieren nicht nur über die einzelnen Kommunikationsformen, sondern auch über die Rolle der Gesprächspartner, die Bedeutung Unterstützter Kommunikation für die Sprachentwicklung, über Diagnostik und Interventionsplanung, Therapie, Beratung sowie über die Kostenübernahme von Kommunikationshilfen. Hier können interessierte Eltern und Angehörige sowie Therapeuten und Pädagogen zahlreiche Tipps und praktische Anregungen zum Einsatz von Unterstützter Kommunikation finden, die ihnen die Umsetzung dieser Methode in den Alltag erleichtern.
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