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Bereitschaftspflege: Fachdiskurs, Alltag, Praxisforschung - PFAD 2/2014
Bereitschaftspflege: Fachdiskurs, Alltag, Praxisforschung - PFAD 2/2014
Isabel-Theres Spanke, Corinna Petri
Bereitschaftspflege, Familiäre Bereitschaftsbetreuung, Krisen- oder Notpflege, Kurzzeitpflege, Interimspflege – die Vielfalt der unterschiedlichen Bezeichnungen für die Unterbringung von zumeist sehr jungen Kindern in Pflegefamilien nach einer erfolgten Inobhutnahme ist groß. Allein dies weist darauf hin, dass diese besondere Form der Vollzeitpflege in ihrer Ausformung, sowohl formaljuristisch, strukturell als auch inhaltlich betrachtet, schwer zu fassen scheint. Die sehr umfängliche, vom Bundesfamilienministerium in Auftrag gegebene, 1998-2001 vom Deutschen Jugendinstitut durchgeführte Studie hat wichtige Impulse für den Fachdiskurs und die Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis dieser Form der Krisen- und Erziehungshilfe gegeben. Zumindest aus der Sicht und im Erleben von Bereitschaftspflegefamilien scheint vieles davon in ihrem Arbeitsalltag aber noch nicht angekommen zu sein. Dies überrascht und steht in Widerspruch zu den seit Jahren bundesweit wachsenden Belegungszahlen in der Bereitschaftspflege.
Besuchskontakte zwischen Pflegekindern und Herkunftseltern - Beispiele aus der Rechtsprechung - PFAD 1/2016
Besuchskontakte zwischen Pflegekindern und Herkunftseltern - Beispiele aus der Rechtsprechung - PFAD 1/2016
Peter Hoffmann
Der erste Teil des Referats (Abschnitt I. bis IV.) wurde in PFAD 4/2015 veröffentlicht. Rechtsanwalt Peter Hoffmann führt darin die gesetzlichen Regelungen von Umgangskontakten aus, unterscheidet zwischen den Konfliktebenen bei Scheidungskindern und Pflegekindern und stellt die Gefährdungsrisiken dar, denen Pflegekinder ausgesetzt sind. Davon leitet er Überlegungen für die Umgangsgestaltung ab und weist auf die Kollision zwischen Umgangsrecht der Herkunftseltern, Schutzauftrag der Pflegefamilie und Kindeswohl hin. Mit sieben einschlägigen Beispielen aus der Rechtsprechung, darunter vier Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, ergänzt er seine Ausführungen.
Besuchskontakte zwischen Pflegekindern und Herkunftseltern - PFAD 4/2015
Besuchskontakte zwischen Pflegekindern und Herkunftseltern - PFAD 4/2015
Peter Hoffmann
Umgangsprobleme gehören zu den häufigsten Streitigkeiten bei Pflegekindschaftsverhältnissen. Die von den Gerichten regelmäßig benannte gesetzliche Grundlage für Besuchskontakte ist die Regelung in § 1684 BGB „Umgang des Kindes mit den Eltern“.
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Pflegekinderwesen - PFAD 1/2010
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Pflegekinderwesen - PFAD 1/2010
Isabel-Th. Spanke
„Die im Dunkeln sieht man nicht“; Dezember 2008: Netzwerktagung „Beteiligung in der Praxis der Erziehungshilfen“, Berlin; März 2009: "Qualifizierung und Fachlichkeit für Partizipation – Anforderungen an sozialpädagogische Fachkräfte“, Diskussionspapier der AGJ, Wiesbaden; April 2009: Ombudschaft für junge Menschen, Kinderrechte in der Jugendhilfe, Fachtagung LVR, Köln
Bewerber sind Ressourcen für Kinder - Was brauchen Pflege- und Adoptiveltern in der Vorbereitung für die Aufnahme eines Kindes - PFAD 2/2014
Bewerber sind Ressourcen für Kinder - Was brauchen Pflege- und Adoptiveltern in der Vorbereitung für die Aufnahme eines Kindes - PFAD 2/2014
Helga Heugel
Bei einem Seminar für „werdende“ Pflege- und Adoptiveltern wurden die folgenden Erwartungen an das mehrtägige Seminar genannt: Wie kann ich den Start mit dem Kind gut gestalten? Sicherheit für das eigene Handeln bekommen. Reflexion des eigenen Verhaltens. Wissen über Bindungsentwicklung, Bindungsstörung, Bedürfnisse von Kindern. Mehr Sicherheit in der neuen Rolle bekommen. Notfallstrategien für schwierige Situationen erlernen. Sicherheit im Umgang mit traumatisierten Kindern gewinnen.
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