Dysphagieforum
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Ein aktueller Überblick über die Anwendung von elektrischer Stimulation in der Rehabilitation von Dysphagien - Dysphagieforum Ausgabe 1/2011
Ein aktueller Überblick über die Anwendung von elektrischer Stimulation in der Rehabilitation von Dysphagien - Dysphagieforum Ausgabe 1/2011
Frauke Heck, Maggie Lee Huckabee, S. H. Doeltgen
Der Artikel gibt einen Überblick über die Anwendung der elektrischen Stimulation in der Dysphagietherapie. Elektrische Stimulation, eine noch relativ junge Methode auf dem Gebiet der Rehabilitation von Schluckstörungen, findet vor allem in englischsprachigen Fachzeitschriften ein breites Diskussionsforum. Im Gegensatz dazu existiert in der deutschen Sprache bisher lediglich ein Übersichtsartikel (Seidl, Nahrstaedt & Schauer, 2009). Im Folgenden wird der derzeitige Wissensstand unter Einbeziehung bisheriger Forschungsergebnisse und relevanter Hintergrundinformationen dargestellt. Dabei wird vor allem auf Stimulationsparameter, neuroplastische Modulation und funktionelle Effekte Bezug genommen.
Endoskopische Charakteristik oropharyngealer Dysphagien bei unterschiedlichen Demenzformen - Dysphagieforum Ausgabe 1/2012
Endoskopische Charakteristik oropharyngealer Dysphagien bei unterschiedlichen Demenzformen - Dysphagieforum Ausgabe 1/2012
J. Keller
Oropharyngeale Dysphagien sind ein häufiges Symptom im Verlauf demenzieller Erkrankungen und können zu Aspiration, Pneumonie sowie Malnutrition und Exsikkose führen. Die vorliegende retrospektive Studie beinhaltet die Analyse von 50 fiberendoskopischen Untersuchungen von Patienten mit unterschiedlichen demenziellen Erkrankungen, wie Morbus Alzheimer (n=10), vaskulärer Demenz (n=20) sowie Parkinson Demenz (n=20). Es wird aufgezeigt, dass die schwersten Dysphagie-Symptome, wie endolaryngeale Penetration und Aspiration vor allem bei Patienten mit vaskulärer und Parkinson Demenz beobachtet wurden, was sowohl auf die Beeinträchtigung schluckrelevanter kortikaler und subkortikaler Areale, als auch kortikobulbärer Verbindungen zurückzuführen sein könnte.
Endoskopische Dysphagiediagnostik in der Neurologie: Krankheitsspezifische Befunde und klinische Konsequenzen - Dysphagieforum Ausgabe 1/2011
Endoskopische Dysphagiediagnostik in der Neurologie: Krankheitsspezifische Befunde und klinische Konsequenzen - Dysphagieforum Ausgabe 1/2011
Tobias Warnecke, Rainer Dziewas
Die fiberoptische endoskopische Evaluation des Schluckaktes (FEES), die 1988 erstmals als neue Untersuchungsmethode beschrieben wurde, hat sich mittlerweile als effizientes Verfahren zur Diagnostik und Therapie oropharyngealer Dysphagien in der Neurologie etabliert. Nach den aktuellen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) ist die FEES ein wesentlicher Bestandteil der Basisdiagnostik neurogener Dysphagien. In vielen neurologischen Akut- und Rehabilitationskliniken werden FEES-Untersuchungen heute in Teams von Neurologen und Sprachtherapeuten durchgeführt.
Entwicklung der Feeding and Swallowing Checklist - ein initialer Schritt zur Schaffung eines Standards der klinischen Dysphagiediagnostik in der Pädiatrie - Dysphagieforum Ausgabe 1/2012
Entwicklung der Feeding and Swallowing Checklist - ein initialer Schritt zur Schaffung eines Standards der klinischen Dysphagiediagnostik in der Pädiatrie - Dysphagieforum Ausgabe 1/2012
Chetana Aswathanarayana, Bernhard Lettgen
Die klinische Dysphagiediagnostik in der Pädiatrie hat zum Ziel festzustellen, ob ein Kind sicher, mit Freude und ausreichend ernährt werden kann. Es gibt jedoch kaum Evidenz und keine einheitliche Terminologie für diesen Bereich, was dazu führt, dass ein weites Feld von Fütter- und Schluckstörungen zu den pädiatrischen Dysphagien gezählt wird. Das Ziel dieser Arbeit war es, einen initialen Schritt für die Schaffung eines nationalen Standards zu setzen. Um herauszufinden, ob es einen klinischen Standard für die pädiatrische Dysphagie gibt, wurde eine Literaturrecherche durchgeführt. Da kein klinischer Standard gefunden werden konnte, wurde nach klinischen Markern gesucht, die nachgewiesen eine Dysphagie und einen Aspirationsverdacht sicher beschreiben können.
Erhebung von Kurz- und Langzeiteffekten nach einem Videofluoroskopie-Trainingsprogramm unter Berücksichtigung visuell-räumlicher Einflüsse - Dysphagieforum Ausgabe 1/2014
Erhebung von Kurz- und Langzeiteffekten nach einem Videofluoroskopie-Trainingsprogramm unter Berücksichtigung visuell-räumlicher Einflüsse - Dysphagieforum Ausgabe 1/2014
Frauke Strakeljahn, Kerstin Uppenkamp, Kerstin Richter, Janina Wilmskötter, Horst M. Müller, Sönke Stanschus
Zur instrumentellen Diagnostik oropharyngealer Dysphagien wird häufig die Videofluoroskopie (VFS) eingesetzt. Die Auswertung der Aufnahmen erfordert das Erkennen anatomischer Landmarken im radio- graphischen Bild sowie die Beurteilung dynamischer Prozesse während der Videoanalyse. Um diese Fähigkeiten zu erlangen, ist für Sprachtherapeuten ein systematisches Training notwendig. Nur wenige Studien haben sich bislang mit der VFS-Lehre und einem möglichen Zusammenhang mit visuell-räumlichen Fähigkeiten befasst. Insbesondere Untersuchungen zur Nachhaltigkeit des Lernerfolgs fehlen vollständig. Ziel der Arbeit war die Evaluation eines Trainingsprogramms zur VFS im Masterstudiengang der Klinischen Linguistik an der Universität Bielefeld, hinsichtlich der Beurteilungssicherheit der zu betrachtenden Aufnahmen durch die Studierenden.
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