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Beziehung zur Herkunftsfamilie und Kontaktgestaltung - PFAD 4/2012
Beziehung zur Herkunftsfamilie und Kontaktgestaltung - PFAD 4/2012
Carmen Thiele
Das Thema der Kontakte zur Herkunftsfamilie ist für alle nicht biologisch begründeten Familien ein emotional anstrengendes Thema. Unabhängig ob es sich um Adoption oder Pflege handelt, der Umgang mit der Tatsache, dass die „eigenen“ Kinder eine andere biologische Herkunftsfamilie haben, kratzt immer wieder an einer emotional empfindlichen Stelle. Wie diese Situation gemeistert werden kann, ist von vielfältigen Faktoren beeinflusst.
Bindung und frühe Störungen der Entwicklung - PFAD 1/2010
Bindung und frühe Störungen der Entwicklung - PFAD 1/2010
Isabel-Th. Spanke
Unter Leitung von PD Dr. Karl-Heinz Brisch fand am 24. und 25. Oktober 2009 eine zweitägige internationale Konferenz zu diesem Thema im Auditorium Maximum der Ludwig-Maximilians-Universität München statt. Die Referentenliste war interdisziplinär besetzt. Nachfolgend werden die Vorträge zusammenfassend vorgestellt, die besondere Relevanz für das Themenfeld Adoptiv- und Pflegekind besitzen.
Bindungsaufbau auf unbekanntem Fundament - Die besonderen Herausforderungen des Bindungsaufbaus bei Pflege- und Adoptivkindern - PFAD 1/2016
Bindungsaufbau auf unbekanntem Fundament - Die besonderen Herausforderungen des Bindungsaufbaus bei Pflege- und Adoptivkindern - PFAD 1/2016
Katrin Lang
Besonders die ersten drei Lebensjahre spielen für die kindliche Entwicklung eine bedeutsame Rolle. In Abhängigkeit von den Erfahrungen, die die Kinder in dieser Zeit machen, werden bedeutsame Weichen für die weitere Entwicklung gestellt und das Gehirn - auch schon vorgeburtlich - auf ein Leben in der entsprechenden Umwelt vorbereitet (Pauen, 2015). Bei Pflege- und Adoptivkindern war diese frühe Umwelt oft von negativen Erlebnissen geprägt, wobei häufig unklar ist, was genau die Kinder erlebt haben.
Bindungschancen - PFAD 1/2009
Bindungschancen - PFAD 1/2009
Isabel-Th. Spanke (zusammengestellt)
Erkenntnisse der Bindungsforschung sind aus Theorie und Praxis der Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Nun wurde eine erste vergleichende Pilotstudie zu den Bindungsbeziehungen von Pflegekindern und in familienähnlich strukturierten Wohngruppen unter dem Titel „Ein Vergleich von Pflegekindern und Kindern in Heimen“ als Buch im VDM-Verlag veröffentlicht (Rezension s. PFAD Ausgabe 1/2009 S. 25. Der Autor, Hanspeter Hochfilzer, ist als Psychologe im Amt für Familie und Jugend der Stadt Wien tätig und arbeitet daneben auch als selbstständiger Gerichtsgutachter.
Biografien verstehen - Pflegekinder unterstützen - PFAD 2/2016
Biografien verstehen - Pflegekinder unterstützen - PFAD 2/2016
Lisa Goller
Der Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen, die aufgrund schwerwiegender familiärer Verhältnisse in Pflegefamilien untergebracht werden müssen, ist oft hochgradig belastet. Körperliche oder seelische Misshandlung, sexueller Missbrauch, Vernachlässigung oder andere bedrohliche Erfahrungen können sie lebenslang belasten, sogar nachhaltig traumatisieren. Obwohl die Biografien dieser jungen Menschen noch sehr kurz sind, beinhalten sie meist schon äußerst bestürzende Geschehnisse. Welche Auswirkungen die Erlebnisse auf die weitere Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen haben, ist oft ungewiss. Umso wichtiger ist es, alle unterstützenden Maßnahmen exakt an die Bedürfnisse der jungen Menschen anzupassen und danach auszurichten.
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