Forschung Sprache
Titel     Erscheinungsdatum 
Erste Untersuchung zur Wirksamkeit der PACE-Therapie bei der Förderung kommunikativer Strategien bei Demenz - eine Einzelfallstudie - Forschung Sprache 2/2013
Erste Untersuchung zur Wirksamkeit der PACE-Therapie bei der Förderung kommunikativer Strategien bei Demenz - eine Einzelfallstudie - Forschung Sprache 2/2013
Karolina Schmidt, Sandra Schütz
Die Frage nach der Zuständigkeit und Sinnhaftigkeit der Sprachtherapie bei Sprachabbau bei Demenz wird kontrovers diskutiert. Die Klärung dieser Frage liegt nicht zuletzt am Mangel an evidenzbasierten Therapieansätzen.
Erwartungen, Wünsche und Zufriedenheit von Eltern sprachbeeinträchtigter Grundschülerinnen und -schüler - Forschung Sprache 1/2014
Erwartungen, Wünsche und Zufriedenheit von Eltern sprachbeeinträchtigter Grundschülerinnen und -schüler - Forschung Sprache 1/2014
Jörg Mußmann, Sebastian Dippelhofer
Die vorliegende Studie geht davon aus, dass für sprachbeeinträchtigte Kinder eine schulische Inklusion der Grad an fachlicher und institutioneller Informiertheit der Eltern und deren wahrgenommenen Schwierigkeiten der Kinder relevante Faktoren sind. Dafür wurden 158 Elternpaare aus mehreren Bundesländern befragt, deren Kinder mit Sprachstörungen sowohl im gemeinsamen Unterricht als auch an einer Förderschule (Sprachheilschule) unterrichtet werden. Die Befunde zeigen zum einen eine ausgeprägte Informiertheit der Erziehungsberichtigen, zum andern eine geringe Rolle sozialer Argumente wie Wohnortnähe oder Erhalt von Freundschaften bei der Wahl der schulischen Angebote. Vielmehr sind kompetente Förderungen und Therapie zentral, die in spezialisierten Schulen erwartet werden. Anders als im politischen Diskurs angezeigt, sprechen die Ergebnisse dafür, die Sichtweisen der Eltern bei schulpolitischen Gestaltungsprozessen verstärkt in den Blick zu nehmen.
Erwerb prosodischer Wortstrukturen bei Vorschulkindern mit und ohne phonologische Störungen - Forschung Sprache 1/2017
Erwerb prosodischer Wortstrukturen bei Vorschulkindern mit und ohne phonologische Störungen - Forschung Sprache 1/2017
Roswitha Romonath, B. May Bernhardt
Über den Erwerb prosodischer Merkmale von Wortformen bei Deutsch sprechenden Kindern liegt nur ein sehr begrenztes Wissen in Forschung und klinischer Praxis vor. Nur wenige Studien beschreiben speziell die Entwicklung der Wortform mit Fokus auf Silben oder andere über das Segment hinausgehenden Strukturebenen wie Konsonant-Vokal (KV)-Strukturen, Fuß oder prosodisches Wort. Dieses gilt für die normale wie insbesondere für die gestörte phonologische Entwicklung. Sprachtherapeutische Intervention zielt jedoch nicht nur auf die Segmentebene, sondern ebenso auf prosodische Wortstrukturen (Bernhardt & Stoel-Gammon 1994). Die aktuelle Studie legt erste Daten zum Prosodieerwerb auf der Basis der Untersuchung von insgesamt 48 Vorschulkindern (3;0 - 4;11 J.) vor. Teilgenommen haben jeweils 24 Kinder mit und ohne phonologische Störungen. Die Datenerhebung erfolgte durch ein Bildbenennungsverfahren (NILPOD, Ullrich 2011). Die Sprachproben wurden aufgezeichnet und phonetisch verschriftet. Quantitative und deskriptive Analysen wurden jeweils nach dem Kriterium Übereinstimmung bzw. Nichtübereinstimmung mit dem Zielwort für Betonungsmuster, Wortlänge und KV-Strukturen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen sowohl gleiche Muster wie auch Unterschiede zwischen Kindern mit und ohne phonologische Störungen. Komplexere, in der Entwicklungssequenz später auftretenden prosodische Merkmale erreichen in beiden Gruppen niedrigere Übereinstimmungswerte als vorausgehende Strukturen. Betonungsmuster sowie ein- und zweisilbige Wörter werden in gleicher Weise gemeistert. Signifikante Unterschiede bestehen bei mehrsilbigen Wörtern und singulärer Koda zwischen den Dreijährigen sowie zwischen den Drei-und Vierjährigen bei initialen und medialen Konsonantenverbindungen. Die Resultate bilden vorläufige kriteriumsorientierte Referenzdaten für die Diagnostik prosodischer Störungen wie auch letztendlich für die Auswahl von Therapiezielen.
Fallarbeit und Videoanalysen im Logopädiestudium - Forschung Sprache 2/2015
Fallarbeit und Videoanalysen im Logopädiestudium - Forschung Sprache 2/2015
Ute Schräpler
In der vorliegenden Arbeit wurde der Verlauf von zwei Lehrveranstaltungen im ersten und zweiten Semester von Logopädiestudierenden untersucht. Im Fokus steht die Arbeit mit Videos von Studierenden aus ihren Praktika. Während im ersten Semester unterschiedliche Vorstellungen und Erwartungen aus Sicht der Studierenden und der Dozentin an die Lehrveranstaltungen vorhanden waren, konnten sich im zweiten Semester alle Beteiligten auf eine Vorgehensweise festlegen, die den Ansprüchen der Lehrveranstaltung Rechnung trug. Es stellte sich deutlich heraus, dass sich Reflexionsprozesse und -Kompetenzen erst über einen längeren Zeitraum entwickeln können. Aus diesem Grund ist es für den Studiengang Logopädie sinnvoll und notwendig, Lehrveranstaltungen mit engem Bezug zum Berufsfeld nicht punktuell, sondern über das gesamte Studium durchzuführen.
Forschung Sprache 1/2013
Forschung Sprache 1/2013
Deutsche Gesellschaft für Sprachheilpädagogik e.V. (dgs)
Gesamtausgabe u. a. mit folgenden Themen: Vergleich zwischen inklusiven und separierenden Unterrichtskonzepten unter besonderer Berücksichtigung von Kindern mit spezifischer Sprachentwicklungsstörung: Lernausgangslage und erste Ergebnisse / Ist Poltern ein exekutives Problem? / Die Beziehung zwischen Satzgrammatik und Erzählfähigkeit im unauffälligen und auffälligen Spracherwerb / Ergänzende Daten zur Variabilität und Kontinuität im frühkindlichen Lexikon: eine Tagebuchstudie / Self-Modeling - die eigene Person zum Vorbild machen - Fallbeispiele aus der Mutismus- und Stottertherapie
16-20 | 57 Artikel      1 2 3 4 5 6 7 ... 

Anbieter

© 2017 Schulz-Kirchner Verlag GmbH, Idstein     |     54.224.197.86