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Angst und Scham in der Stottertherapie - Der Stellenwert von Gedanken und Gefühlen von stotternden Jugendlichen und deren Bearbeitung in der Therapie - Forum Logopädie Heft 2 (24) März 2010 26-31
Angst und Scham in der Stottertherapie - Der Stellenwert von Gedanken und Gefühlen von stotternden Jugendlichen und deren Bearbeitung in der Therapie - Forum Logopädie Heft 2 (24) März 2010 26-31
Sylvia Rainel-Straka, Ingrid Wolf
Aus den Erfahrungen unserer Intensiv-Intervalltherapien mit Jugendlichen auf Basis des van Riper-Ansatzes hat sich die Frage ergeben, warum manche Jugendliche von der klassischen Desensibilisierung gut profitieren können und andere nicht. Im Rahmen unserer Supervision wurden wir auf die kognitiven Prozesse aufmerksam, wie sie bei stotternden Jugendlichen ablaufen können, und beginnen, die Berücksichtigung dieser Prozesse in unsere Arbeit zu integrieren. Dabei erscheint uns besonders sinnvoll, das eigene methodische Handeln mit den Erkenntnissen aus der Kognitiv-Emotiven Verhaltenstherapie (Ellis 1997) und der Emotionstherapie (Lammers 2007) zu verknüpfen, weil vor allem die Gefühlswelt der Jugendlichen auf das Stottern sowie auf die notwendige Veränderung in der Desensibilisierungsphase einen wesentlichen Einfluss hat. Im vorliegenden Beitrag beschreiben wir die kognitiven „Verzerrungen“, die bei Stotternden in Erscheinung treten können, und gehen besonders auf Angst, Scham und Selbstwertgefühl ein. Wir veranschaulichen unsere Überlegungen mit eigenen und fiktiven Beispielen von Therapiefehlern.
Aphasie oder Demenz? Der Beitrag der Sprachtherapie zur Differenzialdiagnose und zur therapeutischen Intervention - Forum Logopädie Heft 6 (24) November 2010 6-13
Aphasie oder Demenz? Der Beitrag der Sprachtherapie zur Differenzialdiagnose und zur therapeutischen Intervention - Forum Logopädie Heft 6 (24) November 2010 6-13
Silke Gosch-Callsen, Silke Maren Pfeil
Bei einer Vielzahl hirnorganischer Erkrankungen ist die Sprache als komplexe kog­nitive Funktion mitbetroffen. Insbesondere als Folge von Schlaganfällen in der linken Hirnhälfte kann es zu Aphasien kommen mit ausgeprägter Symptomatik, sowohl expressiv als auch rezeptiv. Die sprachlichen Auffälligkeiten bei den verschiedenen Demenzformen weisen einige ähnliche Fehlerarten auf, sind andererseits aber deutlich von den Aphasien zu unterscheiden, besonders im Hinblick auf die Pragmatik – das sprachliche Verhalten in der Interaktion. Neben dem wissenschaftlich-linguistischen Interesse an diesen Fragestellungen sind sicher auch die Antworten für Diagnose, Verlauf und Therapie der sprachlichen Abweichungen von Bedeutung. Über die Erkenntnis hinaus, dass bei Aphasie mehr die Sprachsystematik, bei Demenz eher das sprachliche Verhalten betroffen ist, sollten neuere Ansätze zur Beschreibung und Einteilung allen auf diesem Fachgebiet Tätigen bekannt sein.
Aphasien bei Kindern - ein unterschätztes Phänomen - Folgen, Prognose und Langzeitverlauf im Überblick - Forum Logopädie Heft 6 (24) November 2010 20-25
Aphasien bei Kindern - ein unterschätztes Phänomen - Folgen, Prognose und Langzeitverlauf im Überblick - Forum Logopädie Heft 6 (24) November 2010 20-25
Melanie Kubandt
Aphasie bei Kindern findet bis heute in der Aphasieforschung und -behandlung nur wenig Beachtung. Dies liegt vor allem daran, dass man lange Zeit annahm, es handle sich um ein seltenes Phänomen und die Prognose sei im Vergleich zu Aphasien bei Erwachsenen sehr gut. In den letzten Jahren hat sich diese Sicht gewandelt. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass eine erworbene Hirnschädigung im Kindesalter mit besonderen Risiken verbunden ist. Im vorliegenden Überblicksbeitrag werden neuere Erkenntnisse zu Folgen, Prognose und Langzeitverlauf der Aphasien im Kindesalter präsentiert und notwendige Schlüsse für die Intervention aufgezeigt.
APT - Partizipationstraining in der Aphasietherapie mit dem alert-Prinzip - Ein Weg zur Behandlung von Aufmerksamkeitsstörungen - Forum Logopädie Heft 6 (26) November 2012 12-17
APT - Partizipationstraining in der Aphasietherapie mit dem alert-Prinzip - Ein Weg zur Behandlung von Aufmerksamkeitsstörungen - Forum Logopädie Heft 6 (26) November 2012 12-17
Claudia Grönke
Kognition und Sprache lassen nicht voneinander trennen, sodass auch Schädigungen der Sprache eng mit kognitiven Störungen wie Aufmerksamkeitsstörungen korrelieren. Daraus ergibt sich eine Zielsetzung in der logopädischen Therapie, die beide Funktionseinschränkungen betrachtet: Die Behandlung von Aufmerksamkeitsstörungen in enger Verbindung mit der Sprachtherapie bei Aphasie. Durch das Training der Aufmerksamkeitsleistung verbessert sich langfristig auch die Fähigkeit, sprachliche Prozesse zu aktivieren und zu stabilisieren. Eine Umsetzungsmöglichkeit bietet das alert-Prinzip nach Grönke und Mebus (2011). Dieser neuropragmatische Therapieansatz bietet die Grundlage für ein individuell ausgerichtetes Aufmerksamkeitstraining in der Aphasietherapie im Sinne der International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF). Er bezieht aktuelle neuropsychologische Erkenntnisse in die Therapie mit ein und bietet eine kognitive Unterstützung für die Umsetzung eines individuellen kommunikativ-pragmatischen Sprachtrainings. Ziel dieses Trainings im Rahmen der Aphasietherapie ist die Aktivierung des Weltwissens, die Erhöhung des Selbstwertgefühls und die subjektive Kompetenz zur Stabilisierung und Verbesserung von kognitiven, sozialen und emotionalen Ressourcen.
Assistive Technologien in der Dysarthrietherapie - Entwicklung des Trainingsprogramms ISi-Speech als Anwendungsbeispiel - Forum Logopädie Heft 3 (31) Mai 2017 10-15
Assistive Technologien in der Dysarthrietherapie - Entwicklung des Trainingsprogramms ISi-Speech als Anwendungsbeispiel - Forum Logopädie Heft 3 (31) Mai 2017 10-15
Hendrike Frieg, Juliane Mühlhaus, Ute Ritterfeld, Kerstin Bilda
Neurogene Beeinträchtigungen der Sprechverständlichkeit stellen ein Risiko für die soziale und gesellschaftliche Teilhabe dar. Um die für eine effektive Dysarthrietherapie nötige hohe Therapiefrequenz zu erreichen, sind häusliche Eigenübungen neben den Einheiten mit der TherapeutIn meist unumgänglich. Eigenständiges Üben ist jedoch in hohem Maße auf Feedback angewiesen, um sicherzustellen, dass die Aufgaben auch korrekt durchgeführt werden. In diesem Beitrag stellen wir die Entwicklung des Trainingssystems ISi-Speech vor, das mithilfe automatisierter Spracherkennung als Basis für Feedback beim eigenständigen Üben, evidenzbasierten Aufgaben und motivationalen Elementen das Eigentraining für Menschen mit Dysarthrie unterstützen soll. ISi-Speech verfolgt einen nutzerInnen-zentrierten Entwicklungsansatz, bei dem Betroffene als ExpertInnen fortwährend in den Designprozess einbezogen werden.
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