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Auswirkungen der Stimulierbarkeit von isolierten Phonen auf die weitere phonologische Entwicklung - Eine Langzeitstudie mit monolingual deutschen Kindern - Forum Logopädie Heft 1 (32) Januar 2018 34-39
Auswirkungen der Stimulierbarkeit von isolierten Phonen auf die weitere phonologische Entwicklung - Eine Langzeitstudie mit monolingual deutschen Kindern - Forum Logopädie Heft 1 (32) Januar 2018 34-39
Annette Fox-Boyer, Maike Strutzke
Die Stimulierbarkeit von Phonen ist die Fähigkeit eines Kindes, einen Laut einem Sprachvorbild unmittelbar oder mithilfe von Cues zu imitieren, auch wenn dieser Laut von dem Kind nicht in der Spontansprache verwendet wird. Studien aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum legen nahe, dass die Stimulierbarkeit als Prädiktor für die weitere phonologische Entwicklung gelten kann. Die Studie hat das Ziel, die Auswirkung der Stimulierbarkeit von Lauten auf deren weitere Entwicklung im Deutschen zu untersuchen. Dafür wurde eine Langzeitstudie mit zwei Testzeitpunkten mit monolingual deutschen Kindern mit und ohne Aussprachestörung im Alter von 3;7 bis 4;9 Jahren durchgeführt. Es wurde sowohl die Aussprache untersucht als auch die Stimulierbarkeit isolierter Laute überprüft. Die Ergebnisse bieten erste vorsichtige Hinweise darauf, dass die Stimulierbarkeit von Lauten auch im Deutschen prädiktiv genutzt werden könnte.
Basiswissen Phonochirurgie für Logopädinnen und Logopäden - Aktuelle Operationsmethoden und klinische Erfahrungen - Forum Logopädie Heft 4 (30) Juli 2016 6-15
Basiswissen Phonochirurgie für Logopädinnen und Logopäden - Aktuelle Operationsmethoden und klinische Erfahrungen - Forum Logopädie Heft 4 (30) Juli 2016 6-15
Susanne Fleischer, Markus Hess
Sowohl in der Diagnostik organisch bedingter Stimmstörungen als auch in ihrer operativen Behandlung, der Phonochirurgie, wurden in den letzten Jahren viele neue Methoden entwickelt. So sind in der Videolaryngoskopie und Stroboskopie durch die hohe Bildauflösung mit HD-Technik und mit flexiblen Chip-on-the-Tip-Endoskopen jetzt kleinste Epithelveränderungen an den Stimmlippen erkennbar. Als neue Operationsmethode ist inzwischen der KTP-Laser in Deutschland auf dem Markt, der in den USA seit Jahren als Routineverfahren bei unterschiedlichen Stimmlippenveränderungen eingesetzt wird. Mit diesem Laser können Blutgefäße innerhalb der Stimmlippe unter Schonung der darüber liegenden Schleimhaut verödet werden. Auch die Techniken zur Stimmlippen-Medialisierung wurden verfeinert, insbesondere durch neue Implantat-Materialien. In diesem Beitrag soll ein Überblick über die wichtigsten Störungsbilder und phonochirurgischen Operationsmethoden sowie über die Indikation zur Stimmtherapie bei organischen Stimmstörungen gegeben werden.
Bedeutung muttersprachlich normierter Artikulationstests für bilinguale Kinder - Studie zur Normierung des Türkisch-Artikulations-Test (TAT) - Forum Logopädie Heft 1 (29) Januar 2015 12-16
Bedeutung muttersprachlich normierter Artikulationstests für bilinguale Kinder - Studie zur Normierung des Türkisch-Artikulations-Test (TAT) - Forum Logopädie Heft 1 (29) Januar 2015 12-16
Vasfi Nas
In der Logopädie nimmt die Anzahl der bilingualen Kinder zu. Die türkischsprachigen Patienten bilden die größte Gruppe unter den bilingualen Kindern. Daher hat eine muttersprachliche Diagnostik für diese Kinder eine hohe Relevanz. Vorgestellt und diskutiert werden die Ergebnisse einer Studie zur Normierung des Türkisch-Artikulations-Test (TAT) an türkischsprachigen Vorschulkindern. Sie zeigen, dass bilinguale türkische Kinder gegenüber muttersprachlich Deutsch aufwachsenden Kindern andere Lautentwicklungsphasen haben und eigens für sie entwickelte Testinstrumente benötigen, um Fehldiagnosen zu vermeiden. Für muttersprachlich Deutsch aufwachsende Kinder entwickelte Tests wie die PLAKSS (Psycholinguistische Analyse kindlicher Sprechstörungen) erweisen sich zur Diagnostik türkischsprachiger Kinder als nicht geeignet. Die ermittelten Normwerte liefern Anhaltspunkte zur Beurteilung der Sprechentwicklung dieser Kinder.
Berliner orofaziales Screening BoS - Forum Logopädie Heft 4 (31) Juli 2017 6-11
Berliner orofaziales Screening BoS - Forum Logopädie Heft 4 (31) Juli 2017 6-11
Dörte Pollex-Fischer, Saskia Rohrbach
Ziel dieser Untersuchung war die Entwicklung eines standardisierten Verfahrens zur Diagnostik bei Verdacht auf orofaziale Dysfunktion (OFD). Methodik: Das BoS wurde an 353 Personen (weiblich 122, männlich 231) im Alter zwischen 2;11 und 55;0 Jahren (Median 8;0 Jahre) mit Verdacht auf OFD durchgeführt und im Expertenkonsens im Verlauf von 10 Jahren optimiert. Verbale Beschreibungen wurden in Zahlenwerte übertragen und die Intra- und Interraterreliabilität berechnet. Das BoS wurde von 15 LogopädInnen unterschiedlicher Einrichtungen hinsichtlich verschiedener Kriterien bewertet. Ergebnis: Die Intra- und Interraterreliabilität wurde mit gut bis sehr gut berechnet (Cohens Kappa zwischen 0,72-0,94). Die Kriterien Praktikabilität und Inhalt wurden im Praxis- und Klinikalltag positiv bewertet. Diskussion: Das BoS erwies sich als umfassendes, praktikables, zeitökonomisches Instrument zur Diagnostik bei Verdacht auf OFD.
Berliner orofaziales Screening BoS - ZUSATZMATERIAL
Berliner orofaziales Screening BoS - ZUSATZMATERIAL
Dörte Pollex-Fischer, Saskia Rohrbach
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