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Das Camperdown-Programm - Eine Möglichkeit der Therapie von stotternden Jugendlichen und Erwachsenen - Forum Logopädie Heft 2 (26) März 2012 12-15
Das Camperdown-Programm - Eine Möglichkeit der Therapie von stotternden Jugendlichen und Erwachsenen - Forum Logopädie Heft 2 (26) März 2012 12-15
Christine Metten
Das Camperdown-Programm zur Behandlung von stotternden Jugendlichen und Erwachsenen wurde – genau wie das Lidcombe-Programm – am Australian Stuttering Research Centre entwickelt. Es ist ein evidenzbasiertes Fluency-Shaping-Therapieverfahren, das gegebenenfalls durch andere Therapiekomponenten, wie z.B. das Verwenden von Doppelaufgaben oder eine zusätzliche kognitive Verhaltenstherapie ergänzt werden kann. Die Therapie erfolgt in 4 Stufen. In Stufe 1 lernen die Patienten prolongiertes Sprechen anhand eines Sprechmodells und experimentieren mit der Sprechnatürlichkeit und dem Stotterschweregrad. In Stufe 2 wird mithilfe von Sprechzyklen intensiv geübt, stotterfrei immer natürlicher zu sprechen. Stufe 3 dient dem Lösen von Problemen und der Entwicklung von Strategien für den Alltag. In Stufe 4 werden die Therapieeinheiten langsam abgebaut. Das Programm kann in Einzel-, Gruppen- oder Ferntherapie durchgeführt werden.
Das Konzept der Kooperativen Mutismustherapie (KoMut) - Eine systemisch-handlungsorientierte Therapie für Kinder mit Selektivem Mutismus - Forum Logopädie Heft 1 (26) Januar 2012 14-20
Das Konzept der Kooperativen Mutismustherapie (KoMut) - Eine systemisch-handlungsorientierte Therapie für Kinder mit Selektivem Mutismus - Forum Logopädie Heft 1 (26) Januar 2012 14-20
Daniela Feldmann, Alexandra Kopf, Jens Kramer
Dauerhaft nicht-sprechende Kinder irritieren uns. Die Konsequenzen, die sich für die Kinder daraus ergeben, sind im Hinblick auf ihre Identitätsbildung außerordentlich ungünstig. Zudem wird die eingeschränkte Kommunikationsfähigkeit vom Familiensystem und anderen Personen, die dem Kind nahe stehen, als sehr belastend empfunden. Aus dieser Sichtweise ergibt sich ein spezifisches Konzept der Therapie selektiv mutistischer Kinder: Die KoMut – Kooperative Mutismustherapie. Zentral dabei ist es, Bedingungen zu gestalten, die für die Identitätsentwicklung der betroffenen Kinder und der sie begleitenden Bezugspersonen hilfreich sind und die sprachliche, aber auch die non-verbale Handlungsfähigkeit der Kinder erweitern.
Das Lidcombe-Programm - Ein Interventionsprogramm zur Behandlung frühkindlichen Stotterns - auch für deutschsprachige Kinder - Forum Logopädie Heft 2 (23) März 2009 16-23
Das Lidcombe-Programm - Ein Interventionsprogramm zur Behandlung frühkindlichen Stotterns - auch für deutschsprachige Kinder - Forum Logopädie Heft 2 (23) März 2009 16-23
Christina Lattermann, Katrin Neumann, Harald A. Euler
Das Lidcombe-Programm (LP) zur Behandlung frühkindlichen Stotterns, eine hier beschriebene verhaltensmodifikatorische Methode mit den Eltern als Co-Therapeuten, wird bisher vor allem in englischsprachigen Ländern eingesetzt. Die bisherigen evidenz-basierten Ergebnisse dieser Behandlung, einschließlich einer eigenen Untersuchung mit deutschen Kindern, belegen, dass das LP einen über Spontanerholung hinausgehenden dauerhaften Erfolg bewirkt und keine unerwünschten Nebenwirkungen hat. Allerdings sind bei der Anwendung elterliche Vorbehalte gegen diese verhaltenstherapeutische Methode zu berücksichtigen ebenso wie die anscheinend deutsche Neigung, verhaltenskontingente positive soziale Verstärkung eher sparsam einzusetzen.
Das Vertragskonzept der Transaktionsanalyse in der Gestaltung von logopädischer Ausbildungssupervision - Forum Logopädie Heft 1 (23) Januar 2009 34-39
Das Vertragskonzept der Transaktionsanalyse in der Gestaltung von logopädischer Ausbildungssupervision - Forum Logopädie Heft 1 (23) Januar 2009 34-39
Mechthild Clausen-Söhngen, Marita Kellner
Logopädische Ausbildungssupervision ist ein sehr spezielles Arbeitssetting, zu dem es bisher wenige Veröffentlichungen gibt. Die Autorinnen stellen vor, wie mit Hilfe des Vertragskonzepts aus der Transaktionsanalyse eine fokussierte und zwischen den Beteiligten abgestimmte Begleitung zu professioneller Praxiskompetenz erreicht werden kann.
Dekanülierungsmanagement in der Frührehabilitation - Ein Plädoyer für mehr Risikobereitschaft - Forum Logopädie Heft 3 (25) Mai 2011 22-25
Dekanülierungsmanagement in der Frührehabilitation - Ein Plädoyer für mehr Risikobereitschaft - Forum Logopädie Heft 3 (25) Mai 2011 22-25
Maria-Dorothea Heidler
Sprachtherapeuten werden zunehmend mit Patienten konfrontiert, die mit einer geblockten Trachealkanüle (TK) versorgt sind. Die Nachteile solcher Kanülen sind so zahlreich, dass möglichst rasch eine Entwöhnung angestrebt werden sollte. Der hier vorgestellte Behandlungspfad beginnt mit sukzessiv steigenden Entblockungsphasen unter Aufsatz eines Sprechventils und mündet über eine längerwährende Dauerabstöpslung in die Dekanülierung. Eine gewisse Risikobereitschaft des Therapeuten ist vor allem während der ersten Entblockungsphasen erforderlich, da hier die Gefahr zur Entstehung einer Pneumonie am größten ist. Allerdings wird die Gefährdung häufig überschätzt, da auch eine korrekt geblockte TK den Patienten nicht sicher vor dem Tiefertritt von Aspirat schützt und somit auch unter Dauerblockung ein hohes Pneumonierisiko besteht. Daher: Mehr Mut zur Entblockung, da sich durch Abwarten und Dauerblocken weder Sensibilität noch Sekretsituation von selbst verbessern!
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