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Alles hat ein Ende - auch die Stottertherapie!? Methodische Bausteine für einen erfolgreichen Therapieabschluss - Forum Logopädie Heft 2 (29) März 2015 20-26
Alles hat ein Ende - auch die Stottertherapie!? Methodische Bausteine für einen erfolgreichen Therapieabschluss - Forum Logopädie Heft 2 (29) März 2015 20-26
Wolfgang G. Braun, Evelyne Marti
Alle Logopädinnen sind in ihrem Arbeitsalltag mit dem Abschluss von Thera­pien konfrontiert. In der Stottertherapie ist dieser Teil des Prozesses mit besonderer Aufmerksamkeit zu betrachten, da bei jugendlichen und erwachsenen Klienten nur in seltenen Fällen mit einer vollständigen Symptomfreiheit nach der Therapie zu rechnen ist und eine hohe Rückfallwahrscheinlichkeit besteht. Anhand welcher Kriterien fällt die Therapeutin ihre Entscheidung, den Abschluss der Therapie einzuleiten? Und wie geht sie methodisch-didaktisch vor, um die Wirksamkeit der Therapie für die Zeit nach der Therapie zu sichern? Um diese Fragen zu beantworten, wurde eine Literaturrecherche mit Interviews ausgewiesener Praxisexpertinnen verglichen. Die Entscheidung, die Therapie abzuschließen, wird gemeinsam mit den Klienten anhand fallbezogener Kriterien getroffen. Die Vorbereitung für die Zeit nach der Therapie beinhaltet eine Reihe von methodischen Bausteinen, die je nach Bedarf des Klienten ausgewählt und erarbeitet werden. Der Artikel zeigt fallbezogene Kriterien auf und gibt einen Überblick über Möglichkeiten der Ergebnissicherung und Transferarbeit, die nicht nur für die Stottertherapie Relevanz haben.
Alles im Blick?! Kindertherapien im Spannungsfeld zwischen ganzheitlichen und sprachspezifischen Ansätzen - Forum Logopädie Heft 5 (24) September 2010 20-25
Alles im Blick?! Kindertherapien im Spannungsfeld zwischen ganzheitlichen und sprachspezifischen Ansätzen - Forum Logopädie Heft 5 (24) September 2010 20-25
Imke Nierhaus
Innerhalb der Therapie von Sprachentwicklungsstörungen lassen sich ganzheitliche und sprachspezifische Ansätze unterscheiden. Der vorliegende Artikel stellt einen Kriterienkatalog vor, anhand dessen die praktizierende LogopädIn ihre Entscheidung für einen der Ansätze störungsspezifisch begründen kann. Die Kriterien werden von Annahmen über das therapeutische Wissen, die Dynamik der Sprachentwicklung, der Klassifikation von Sprachentwicklungsstörungen sowie den Einfluss psychosozialer Faktoren abgeleitet. Gleichzeitig betont der Artikel die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit verschiedener Fachgruppen in der Therapie von Sprachentwicklungsstörungen.
Ambulante Dysphagietherapie im Hausbesuch - Besonderheiten und Möglichkeiten professioneller häuslicher Versorgung von Menschen mit Dysphagie - Forum Logopädie Heft 6 (24) November 2010 26-31
Ambulante Dysphagietherapie im Hausbesuch - Besonderheiten und Möglichkeiten professioneller häuslicher Versorgung von Menschen mit Dysphagie - Forum Logopädie Heft 6 (24) November 2010 26-31
Melanie Weinert, Manuela Motzko
Die klinischen Diagnostikverfahren und therapeutischen Maßnahmen bei dysphagischen Klienten, die im häuslichen Bereich betreut werden, unterscheiden sich inhaltlich nicht wesentlich von den therapeutischen Interventionen in der stationären Phase oder der ambulanten Praxis. Aber was macht diese Art der häuslichen Dysphagiebehandlung so besonders? Wo liegen mögliche Konfliktpotentiale mit dem Betroffenen, dem pflegenden Angehörigen und/oder dem betreuenden Pflegepersonal? Was ist anders, wenn der Therapeut als „Gast“ im privaten Umfeld des Patienten agiert? Welche rechtlichen Grenzsituationen können Bedenken verursachen? Der Artikel stellt die Besonderheiten der häuslichen Dysphagietherapie heraus und beschreibt Möglichkeiten für eine gute Optimierung des Versorgungskonzeptes und eine interdisziplinäre Betrachtung des individuellen Störungsbildes durch das Dysphagieteam.
An der Schnittstelle von stationär und ambulant - Wie Menschen mit Aphasie den Übergang zwischen klinischer Rehabilitation und ambulanter Logopädie erleben - Forum Logopädie Heft 6 (30) November 2016 22-27
An der Schnittstelle von stationär und ambulant - Wie Menschen mit Aphasie den Übergang zwischen klinischer Rehabilitation und ambulanter Logopädie erleben - Forum Logopädie Heft 6 (30) November 2016 22-27
Romy Schuberth, Norina Lauer, Holger Grötzbach
In Deutschland wird in der Patientenversorgung zwischen stationärem und ambulantem Sektor getrennt. Dieser als Schnittstelle bezeichnete Übergang wurde im Rahmen von diversen Forschungsarbeiten bereits mehrfach untersucht. Dabei wurden Barrieren identifiziert, die den Übergang von der stationären in die ambulante Therapie in vielen Fällen erschweren. Für die Logopädie, insbesondere für Menschen mit einer Aphasie, liegen dazu bislang jedoch keine hinreichenden Informationen vor. Daher wurden acht Interviews mit dem Ziel geführt, von Menschen mit einer Aphasie einen ersten Einblick in den Übergangsprozess von einem Rehabilitationsbereich in den nächsten zu erhalten. Im Vordergrund stand dabei die Frage, welche Ressourcen, aber auch welche Hindernisse von den Betroffenen wahrgenommen wurden. Die Ergebnisse der Befragung ließen sich in die Kategorien Organisation, Emotionen, Information und Angehörige zusammenfassen. Innerhalb der Kategorien konnten deutliche schnittstellenbezogene Defizite, aber auch Hinweise auf eine Schnittstellenoptimierung identifiziert werden. Neben der unzureichenden Vorbereitung auf die Entlassung aus den Rehabilitationskliniken, dem Fehlen wichtiger Informationen und dem lückenhaften Einbinden der Angehörigen gaben die Betroffenen auch infrastrukturelle Gegebenheiten als Barrieren der stationär-ambulanten Schnittstelle an. Ausgehend von den Barrieren werden Möglichkeiten dargestellt, die Hindernisse von einer stationären zur ambulanten Versorgung zu minimieren.
Angst und Scham in der Stottertherapie - Der Stellenwert von Gedanken und Gefühlen von stotternden Jugendlichen und deren Bearbeitung in der Therapie - Forum Logopädie Heft 2 (24) März 2010 26-31
Angst und Scham in der Stottertherapie - Der Stellenwert von Gedanken und Gefühlen von stotternden Jugendlichen und deren Bearbeitung in der Therapie - Forum Logopädie Heft 2 (24) März 2010 26-31
Sylvia Rainel-Straka, Ingrid Wolf
Aus den Erfahrungen unserer Intensiv-Intervalltherapien mit Jugendlichen auf Basis des van Riper-Ansatzes hat sich die Frage ergeben, warum manche Jugendliche von der klassischen Desensibilisierung gut profitieren können und andere nicht. Im Rahmen unserer Supervision wurden wir auf die kognitiven Prozesse aufmerksam, wie sie bei stotternden Jugendlichen ablaufen können, und beginnen, die Berücksichtigung dieser Prozesse in unsere Arbeit zu integrieren. Dabei erscheint uns besonders sinnvoll, das eigene methodische Handeln mit den Erkenntnissen aus der Kognitiv-Emotiven Verhaltenstherapie (Ellis 1997) und der Emotionstherapie (Lammers 2007) zu verknüpfen, weil vor allem die Gefühlswelt der Jugendlichen auf das Stottern sowie auf die notwendige Veränderung in der Desensibilisierungsphase einen wesentlichen Einfluss hat. Im vorliegenden Beitrag beschreiben wir die kognitiven „Verzerrungen“, die bei Stotternden in Erscheinung treten können, und gehen besonders auf Angst, Scham und Selbstwertgefühl ein. Wir veranschaulichen unsere Überlegungen mit eigenen und fiktiven Beispielen von Therapiefehlern.
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